MVA Bielefeld-Herford GmbH Erweiterung bestehendes Maschinenhaus

Die Müllverbrennungsanlage (MVA) Bielefeld Herford GmbH betreibt auf ihrem Gelände seit 1980 eine Anlage zur Erzeugung von Wärme und Elektrizität durch die Verbrennung von Müll. Zur Verbrennung der jährlich anfallenden 330'000 Tonnen Hausmüll und Gewerbeabfall stehen 3 Linien zur Verfügung. Mit dem durch die Verbrennung erzeugten Dampf wurden über eine Turbine jährlich 300 MWh Fernwärme und 120 MWh Strom erzeugt. Der Dampf wurde nach dem Durchströmen der Turbine in Luftkondensations-Anlagen (LUKO) wieder zu Wasser umgewandelt.

Im Rahmen der Kapazitätserweiterung sollte mehr Müll verbrannt und mehr Dampf erzeugt werden können. Daher sollte die vorhandene Turbine im Maschinenhaus gegen eine leistungsstärkere Turbine ersetzt werden. Für die Aufstellung der neuen Turbine wurde die Erweiterung des bestehenden Turbinenhauses erforderlich. Für die Umwandlung des zusätzlich erzeugten Dampfes in wiederverwendbares Prozesswasser war der vorhandene Luftkondensator ebenfalls zu erweitern. Dazu wurde ein neuer Luftkondensator mit 6 Einheiten über den vorhandenen Wasserbecken am nördlichen Wall des Baugrundstückes errichtet.

Für den Transport der großen Dampfmengen vom Maschinenhaus zum LUKO wurde eine neue oberirdische Rohrleitung auf einer Stützkonstruktion – Stahlstützen auf Stahlbetonfundamenten - errichtet.

  • Bauherrschaft MVA Bielefeld-Herford GmbH
  • Auftraggeber MVA Bielefeld-Herford GmbH
  • Zeitraum 2006
  • Investitionssumme n.v.

Leistungen Fiedler Beck Ingenieure

  • HOAI-Leistungsphasen 1-9
  • Technische Gebäudeausrüstung