Unsere Referenzen

Energieerzeugung (Auswahl)

2014 - 2016
AVG Köln mbH
Neubau Maschinenhaus in
Restmüllverbrennungsanlage (RMVA)

 

Auftrag / Leistung

  • Entwurfsplanung
  • Genehmigungsplanung
  • Ausführungsplanung und Ausschreibung
  • Dokumentation

Auftraggeber / Investitionsvolumen

AVG Köln mbH
Gesamtprojekt 21 Mio. Euro, davon Bau und TGA 4 Mio. Euro

Projektbeschreibung

Die AVG Köln betreibt am Standort Köln seit 1998 eine Anlage zur Verbrennung von Restmüll (RMVA) in welcher auf 4 Verbrennungslinien  jährlich rund 740‘000 Tonnen Restmüll thermisch verwertet werden. Mit der aus dem Verbrennungsprozess gewonnenen Energie (Dampf und Strom) werden einerseits die RMVA sowie andere Anlagen und Gebäude auf dem Betriebsgelände versorgt. Zudem kann Strom und Dampf an den Kölner Energieversorger RheinEnergie AG abgegeben werden, der damit rund 100.000 Haushalte versorgen kann. 

Um den Dampf in Strom umzuwandeln, steht in der Anlage bisher eine Turbinen-/ Generatoreinheit (Turbosatz) zur Verfügung, welche nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung arbeitet.
Zum bestehenden Turbosatz wird nun während des laufenden Betriebes in einem neu zu errichtenden Maschinenhaus ein zusätzlicher Turbosatz mit diversen Nebenaggregaten installiert.

Dank dieser Maßnahme verfügt die Anlage  – sowohl bei geplanten als auch bei ungeplanten Stillständen  – über eine höhere Betriebssicherheit durch Redundanz von Turbine, Luko und Energieanlagen. Zudem kann eine wirtschaftlichere und umweltschonendere Betriebsweise der Gesamtanlage sowohl bei hohen als auch bei niedrigen Außentemperaturen und gleichzeitig hoher Ferndampfabgabe erreicht werden.

Die neue Anlage wird im August 2016 in Betrieb gehen.

2011 - 2014
HEB GmbH Hagener Entsorgungsbetrieb
Neubau Maschinenhaus in
Müllverbrennungsanlage (MVA)

 

Auftrag / Leistung

  • HOAI-Leistungsphasen 1-8
  • Lüftungsplanung

Projektbeschreibung

Die Hagener Umwelt- und Investitionsgesellschaft (HUI) betreibt auf ihrem Gelände in Hagen seit 1968 eine Müllverbrennungsanlage (MVA), in welcher auf 3 Linien jährlich rund 120‘000 Tonnen Hausmüll und Gewerbeabfälle verbrannt werden. Die aus dem Verbrennungsprozess gewonnene Energie wurde bisher in Form von Dampf an Fernwärmanlagen geliefert.

In den Sommermonaten wird in der MVA jedoch mehr Dampf produziert als benötigt wird. Damit dieser überschüssige Dampf nicht weiterhin ungenutzt bleibt, wurde eine Veränderung des Wasser-Dampf-Kreislaufes umgesetzt. Dazu wurde dieser um einen Sattdampf-Turbogenerator und einem luftgekühlten Kondensator erweitert. Dank dieser Erweiterung kann der überschüssige Dampf in der Turbine zur Produktion des Betriebsstroms der MVA genutzt werden.

Für die Installation der Turbine wurden der Neubau eines Maschinenhauses sowie einer Luftkondensatoranlage erforderlich. Für die versorgungstechnische Anbindung an den Bestand wurde zwischen dem neuem Maschinenhaus und der bestehenden Rauchgasreinigung eine neue Rohrbrücke errichtet. Darauf verlaufen neben den Ver- und Entsorgungsleitungen auch die neuen Dampf- und Kondensatleitungen sowie die elektrische Versorgung.

Am 10.09.2014 wurde die Turbine nach 15 Monaten Bauzeit feierlich eingeweiht.

2009 - 2011
swb Entsorgung Bremen
Neubau Maschinenhaus in
Müllheizkraftwerk (MHKW)

 

Auftrag / Leistung

  • HOAI-Leistungsphasen 1-9 (Generalplanung)

Auftraggeber / Investitionsvolumen

swb Entsorgung GmbH & Co.KG
Gesamtprojekt 6,8 Mio. Euro

Projektbeschreibung

Die swb Entsorgung GmbH & Co. KG (früher ANO Abfallbehandlung Nord GmbH Bremen) betreibt seit mehr als 30 Jahren das Müllheizkraftwerk am Standort Bremen.

Zur Verbesserung des Wirkungsgrades bzw. der Energieeffizienz der Gesamtanlage war eine Veränderung und Anhebung der Dampfparameter der Verbrennungslinien 1 bis 4 erforderlich. Aufgrund der veränderten Dampfparameter wurde der Einsatz einer neuen Dampfturbine nötig. Zur Aufstellung und zum Betrieb der Turbine wurde ein neues Maschinenhaus mit integriertem Schaltanlagengebäude sowie eine Luftkondensatoranlage zur Dampfkondensierung errichtet.

Die Turbine wurde nach Fertigstellung des Gebäudes durch eine Fassadenmontageöffnung auf den Turbinentisch geschoben.

Hochbau

  • Neubau Schaltanlagengebäude: BGF / BRI: 1.600 m² / 7.870 m³
  • Neubau Maschinenhaus: BGF / BRI: 4.325 m² / 119.640 m³
  • Neubau Gründung Luftkondensatoranlage

Tief- und Straßenbau, Außenanlagen

  • Umverlegung der Ver- und Entsorgungsleitungen im Baufeld
  • Neubau und Instandsetzung der Verkehrsflächen einschl. Ver- und Entsorgung

Technische Gebäudeausrüstung und Anlagentechnik

  • Neubau der Lüftungs- und Kälteanlagen für die Elektroräume
  • Montage eines Maschinenhauskrans mit 40 t-Tragkraft

Planungszeitraum: 11/2009 - 06/ 2010
Bauzeitraum: 07/2010 - 10/2011

2008 - 2012
AVEA GmbH & Co. KG Leverkusen
Neubau Maschinenhaus in
Müllheizkraftwerk (MHKW)

 

Auftrag / Leistung

  • HOAI-Leistungsphasen 1-9
  • Technische Gebäudeausrüstung

Projektbeschreibung

Die AVEA MHKW Leverkusen GmbH & Co. KG betreibt auf ihrem Gelände seit 1970 ein Müllheizkraftwerk (MHKW) zur Erzeugung von Wärme und Elektrizität. Zur Verbrennung der jährliche ca. 210.000 Tonnen Müll stehen 3 Verbrennungslinien zur Verfügung. Mit dem durch die Verbrennung erzeugten Dampf werden über eine Turbine jährlich ca. 10.000 MWh Strom und über nachgeschaltete Fernwärmetauscher ca. 138.000 MWh Fernwärme in das Netz der Energieversorgung Leverkusen ausgekoppelt. Überschüssiger Dampf wird nach dem Durchströmen der Turbine in der Luftkondensations-Anlage kondensiert.

Die AVEA GmbH & Co. KG beabsichtigte, das MHKW Leverkusen in einzelnen Schritten zu modernisieren. In einem ersten Schritt wurde eine neue Turbine (Turbine 3) mit Luftkondensator (LUKO) errichtet.

Für die Aufstellung der neuen Turbine wurde der Neubau eines neuen Maschinenhauses erforderlich. Für die Umwandlung des zusätzlich erzeugten Dampfes in wiederverwendbares Kondensat war der vorhandene LUKO zu ersetzen. Zusätzlich wurde ein neuer LUKO mit 6 Lüftereinheiten hinter dem neuen Maschinenhaus errichtet.

Für die Erstellung der Frischdampftrasse zwischen Kesselhaus und Maschinenhaus wurde eine begehbare Rohrbrücke in Stahlfachwerkbauweise errichtet.

2006

MVA Bielefeld-Herford GmbH
Erweiterung bestehendes Maschinenhaus

 

Auftrag / Leistung

  • HOAI-Leistungsphasen 1-9
  • Technische Gebäudeausrüstung

Projektbeschreibung

Die Müllverbrennungsanlage (MVA) Bielefeld Herford GmbH betreibt auf ihrem Gelände seit 1980 eine Anlage zur Erzeugung von Wärme und Elektrizität durch die Verbrennung von Müll. Zur Verbrennung der jährlich anfallenden 330'000 Tonnen Hausmüll und Gewerbeabfall stehen 3 Linien zur Verfügung. Mit dem durch die Verbrennung erzeugten Dampf wurden über eine Turbine jährlich 300 MWh Fernwärme und 120 MWh Strom erzeugt. Der Dampf wurde nach dem Durchströmen der Turbine in Luftkondensations-Anlagen (LUKO) wieder zu Wasser umgewandelt.

Im Rahmen der Kapazitätserweiterung sollte mehr Müll verbrannt und mehr Dampf erzeugt werden können. Daher sollte die vorhandene Turbine im Maschinenhaus gegen eine leistungsstärkere Turbine ersetzt werden. Für die Aufstellung der neuen Turbine wurde die Erweiterung des bestehenden Turbinenhauses erforderlich. Für die Umwandlung des zusätzlich erzeugten Dampfes in wiederverwendbares Prozesswasser war der vorhandene Luftkondensator ebenfalls zu erweitern. Dazu wurde ein neuer Luftkondensator mit 6 Einheiten über den vorhandenen Wasserbecken am nördlichen Wall des Baugrundstückes errichtet.

Für den Transport der großen Dampfmengen vom Maschinenhaus zum LUKO wurde eine neue oberirdische Rohrleitung auf einer Stützkonstruktion – Stahlstützen auf Stahlbetonfundamenten - errichtet.

Weitere Projekte im Bereich Energieerzeugung

 
  • 2015 - Vattenfall, Ausschreibung Baugrundbeurteilung
  • 2012 - HHLA, Oswaldkai, Umnutzung Stückgutlager
  • 2012 - Vattenfall, Beurteilung Bodengutachten
  • 2010 - HHLA, Umplanung 110 kV-Station
  • 2010 - swb, Bauantrag Trafostation
  • 2009 - Energieversorgung Offenbach, Neubau einer Wärmetauscher-Station
  • 2006 - Consulectra Waltershof, Bauplanung Schaltanlagengebäude am Containerterminal Burchardkai
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