Unsere Referenzen

Abfallwirtschaft (Auswahl)

2009 - 2015

Renergia Zentralschweiz AG
Neubau Kehrichtverbrennungsanlage (KVA)

Auftrag / Leistung

  • Entwurfsplanung
  • Genehmigungsplanung
  • Ausführungsplanung und Ausschreibung
  • Bauüberwachung/-leitung
  • Dokumentation

Als Gesamtplaner Bau war FBI für die Zusammenstellung und Leitung des Planerteams Bau verantwortlich. Zudem war die Planung und Koordination der Schnittstellen zur Verfahrenstechnik (inkl. Elektro) während allen Phasen des Projektes ein wesentlicher Teil des Leistungsumfanges.
In der Funktion als Bauüberwachung/-leitung leitete und überwachte FBI vor Ort die Arbeiten der insgesamt 52 Baulose und gewährleistete die Koordination mit den Aktivitäten der Verfahrenstechnik.

Bauherr / Investitionsvolumen

Renergia Zentralschweiz AG
Gesamtprojekt 320 Mio. CHF, davon Bautechnik 80 Mio. CHF

Projektbeschreibung

Ein innovatives und imposantes Kraft(werks)paket

Nach knapp dreijähriger Bauzeit ist die neue Kehrichtverbrennungsanlage Renergia im Juni 2015 termingerecht in den kommerziellen Betrieb übergegangen. Mit einer Kapazität von 200‘000 t/a ist die Anlage in der Lage, mit zwei Linien die gesamte Abfallmenge der Zentralschweiz zu behandeln und daraus Energie zu gewinnen.

Sie produziert 155 Gigawattstunden Strom pro Jahr und deckt damit den Bedarf von rund 38‘000 Haushaltungen.

Ein wesentlicher Teil des Dampfes wird an die benachbarte Papierfabrik geliefert.  Bei der Papierherstellung sind grosse Mengen Wärme zur Trocknung des Papiers in den Produktionsstrassen nötig, die bisher mit Schweröl, Heizöl und Gas erzeugt werden mussten. Renergia liefert nun die gesamte benötigte Wärmemenge von ca. 320'000 MWh an die Papierfabrik und bietet damit während 24 Stunden am Tag bzw. 365 Tagen im Jahr eine sichere Versorgung.

Zudem wird Renergia ab Herbst 2015 ein neues, bedeutendes Fernwärmenetz der Zentralschweiz – im unteren Rontal - speisen.


2009 - 2012

Entsorgung St. Gallen
Erneuerung Kehrichtheizkraftwerk (KHK)

Auftrag / Leistung

  • Machbarkeitsstudie
  • Vorprojekt
  • Brandschutzkonzept

Bauherr / Investitionsvolumen

Entsorgung St. Gallen
Gesamtprojekt 53 Mio. CHF, davon Bautechnik 20 Mio. CHF

Projektbeschreibung

Im Kehrichtheizkraftwerk St. Gallen stammen wesentliche Bauteile von Anlieferlogistik, Kehrichtbunker, Kamin und Elektroinfrastruktur aus der Zeit des Betriebsbeginns 1972 und müssen grundlegend saniert oder erneuert werden.

Das Erneuerungsprojekt, welches während des laufenden Betriebes der Anlage erfolgt und im Juni 2016 mit der Inbetriebnahme der Bunkererweiterung und Anlieferhalle abgeschlossen werden soll, umfasst im Wesentlichen:

  • Bunkererweiterung mit Umschlag, Konfektionierung und Lagerung des Abfalls
  • Logistikhalle mit Fahrzeugwaagen, Entladestellen und Logistiktrakt
  • Elektrogebäude, Kamin und Werkstätten
  • Transformatorenstation und Stromverteilung
  • Anpassungen der ARA Au an die Bedürfnisse des KHK

Dank dem Projekt kann die Qualität im Bereich der Abfallbewirtschaftung gesteigert, Sicherheit und Gesundheitsschutz an den heutigen Stand der Technik angepasst und somit dafür gesorgt werden, dass die Anlage ihre wichtige Aufgabe für mindestens weitere 20 Jahre wahrnehmen kann.

2006 - 2010

ChemiePark Bitterfeld-Wolfen GmbH
Neubau Thermische Restabfallbehandlungsanlage (TRB)

 

Auftrag / Leistung

  • Genehmigungsplanung
  • Ausführungsplanung und Ausschreibungen
  • Bauüberwachung
  • Dokumentation

Bauherr / Investitionsvolumen

PD energy GmbH
Gesamtprojekt 65 Mio. Euro

Projektbeschreibung

Auf dem Gelände des Chemieparks Bitterfeld wurde  eine thermische Restabfallbehandlungsanlage (TRB) errichtet, die in vollem Umfang die Vorgaben der 17. Bundesimmissionsschutzverordnung erfüllt und damit strengsten Umweltstandards entspricht. Die TRB-Anlage verwertet pro Jahr ca. 134'000 Tonnen Restabfälle und hat eine elektrische Leistung von ca. 10MW bei gleichzeitiger Auskopplung von 15MW für Dampf- und Fernwärmelieferungen. Der Strom wird in das Netz des örtlichen Netzbetreibers eingespeist. Die Wärme wird über das Dampfnetz im Chemiepark durch ortsansässige Unternehmen abgenommen bzw. über eine neu errichtete Trasse in das Fernwärmenetz der Bitterfelder Fernwärme GmbH geleitet.

2006 - 2009

swb Entsorgung Bremen
Neubau Mittelkalorik-Kraftwerk (MKK)

 

Auftrag / Leistung

  • Vorplanung
  • Genehmigungsplanung
  • Ausführungsplanung und Ausschreibung
  • Bauüberwachung
  • Dokumentation

Auftraggeber / Investitionsvolumen

swb Entsorgung GmbH & Co.KG
Gesamtprojekt 110 Mio Euro

Projektbeschreibung

Ein Kraft(werks)akt bei laufendem Betrieb

Das von der swb Erzeugung AG & Co. KG betriebene Heizkraftwerk Hafen produziert in zwei Steinkohlekraftwerksblöcken sowohl Strom für die Stadt als auch Fernwärme für den Bremer Westen.

Als Ergänzung der bestehenden Kraftwerksblöcke bzw. zur Reduzierung des Kohleeinsatzes bei gleichbleibender Stromproduktion wurde ein neues Mittelkalorik-Kraftwerk (MKK) mit einer Jahreskapazität von 230'000 Tonnen gebaut. Die Anlage produziert pro Jahr ca. 230'000 Megawattstunden Strom, vorwiegend aus mittelkalorischem Abfall - einer heizwertreichen Mischung aus vorbehandelten Siedlungs- und Gewerbeabfällen - und spart dadurch über 90'000 Tonnen Kohle jährlich ein.

Für die Errichtung des MKKs wurde die Infrastruktur des bestehenden Kraftwerkes genutzt und der Bau erfolgte bei laufendem Betrieb der beiden bestehenden Kraftwerksblöcke.

Mit der Errichtung des neuen Kraftwerkes wurde zudem ein neues Büro- und Betriebsgebäude mit angegliederter Mechanik- und Elektrowerkstatt errichtet.

Bautechnische Herausforderungen

    Neubau unter Nutzung bestehender Infrastruktur und bei laufenden Betrieb

    • Im Rahmen der Entwurfsplanung wurde als Standort für das MKK die bestehende Maschinenhalle der stillgelegten Blöcke 1-4 unter Beibehaltung der Gebäudefassade herausgearbeitet.
    • Für die Anordnung des Brennstoffbunkers (Volumen von ca. 7750m³) wurde das Maschinenhaus 1 abgebrochen.
    • Die Maschinenhäuser 2 und 3 wurden entkernt und unter Erhalt der Fassaden abgebrochen. In diese Gebäudebereiche wurden die Rost- und Kesselanlagen sowie ein mehrgeschossiges Elektro- und Schaltanlagengebäude integriert.
    • Die neue Turbine wurde auf dem bestehenden Turbinentisch 4 installiert und in die Standortinfrastruktur eingebunden.
    • Die Abgasreinigung wurde als eigenständiges Bauwerk vor dem Kesselhaus angeordnet.

      2005 - 2007

      Nehlsen Entsorgung Neubrandenburg GmbH
      Neubau EBS-Heizkraftwerk Stavenhagen

       

      Auftrag / Leistung

      • Änderung einer bestehenden Genehmigungsplanung und Erstellen eines Änderungsantrages
      • Ausführungsplanung und Ausschreibung
      • Bauüberwachung
      • Dokumentation

      Projektbeschreibung

      Dampf für Pfanni-Kartoffelprodukte
      Mit dem Kooperationsvertrag zwischen der Pfanni GmbH & Co.OHG von Unilever und der Nehlsen Heizkraftwerke GmbH & Co.KG begann im Dezember 2005 der Bau eines einzigartigen Heizkraftwerkes. Seit August 2007 liefert die Anlage Wasserdampf und Strom für die Herstellung von Kartoffelprodukten im benachbarten Pfanni-Werk.

      Gewonnen wird die Energie aus Ersatzbrennstoffen, die bei der mechanisch-biologischen Abfallbehandlung entstehen. Der Ersatzbrennstoff besteht hauptsächlich aus getrocknetem und geschreddertem Haus-und Sperrmüll.

      Jährlich sollen aus 95.000 t Ersatzbrennstoff rund 220.000 t Dampf und 50 GWh Strom erzeugt werden. Auf diese Weise wird der gesamte Strombedarf des Standortes abgedeckt und darüber hinaus noch Überschussstrom in das Netz des regionalen Energieversorgers eingespeist.

      bautechnische Eckdaten

      • 95.000 Mg jährlicher Brennstoffdurchsatz
      • 6.000 m³ Bunkervolumen
      • 54.117 m³ umbauter Raum

      2001 - 2010

      swb Entsorgung Bremen
      Modernisierung Müllheizkraftwerk (MHKW)

      Auftrag / Leistung

      • 2010: Erweiterung Kesselhaus (Austausch Kessel 4) inkl. Neubau Treppenturm und Aufzugsanlage
      • 2009: Neubau Maschinenhaus und Luko
      • 2007: Umbau Primärluftansaugung
      • 2007: Sanierung Müllbunkerwände
      • 2004: Sanierung Abkippbereich Tagesbunker
      • 2003: Neubau Windschutzwand an einem Gebäude der ANO (BEO); Erarbeitung eines neuen Verkehrskonzeptes; Umbau der Leitwarte; Sanierung des Anlieferdecks der BEO
      • 2003: Erweiterung Kesselhauses (Austausch Kessel 1) inkl. Abbruch Kesselanlage und Verstärkung bestehender Tragkonstruktion 
      • 2002: Erweiterung Wasseraufbereitung
      • 2001: Neubau Kranausfahrten und Krankanzel Tagesbunker

      Auftraggeber

      swb Entsorgung GmbH & Co.KG
      (vormals ANO - Abfallbehandlung Nord GmbH)

      Projektbeschreibung

      Erweitern, Umbauen, Neubauen, Sanieren

      Seit 2001 haben wir auf dem Gelände der Abfallbehandlung Nord in Bremen (heute swb – MHKW Bremen) zahlreiche Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt. Beim Umbau des Bestandes sowie bei den Erweiterungsmaßnahmen in Kombination mit der entsprechenden Verfahrenstechnik mussten wir uns höchsten Anforderungen hinsichtlich der planerischen als auch der statischen Machbarkeit stellen. Dies betraf insbesondere die Erweiterung des Tagesbunkers (2001) sowie die Erweiterung des Kesselhauses im Zusammenhang mit dem Austausch von Kessel 1 (2003), die größtenteils bei laufendem Betrieb ausgeführt werden mussten. Die Qualität der dabei erbrachten Ingenieurleistungen hat dazu geführt, dass die ANO (jetzt swb – MHKW) uns auch über die Jahre danach weiterhin mit der Planung der Um- und Neubauten beauftragt hat.

      Neubau Kranausfahrten/Krankanzel Tagesbunker
      Für den Anbau der Krankanzeln wurden die stirnseitigen Bunkerwandscheiben im oberen Drittel geöffnet. Die bisher vorgelagerten Nebengebäude wurden vorab abgebrochen und die Anlagenteile zurückgebaut. Anschließend erfolgten die Tiefgründung der zukünftig aufgehenden Stahlkonstruktion mittels Klein-Verpresspfählen sowie die Errichtung einer 1 m dicken Bodenplatte. Der Stahlbau wurde in einer Pfosten-Riegel-Konstruktion bis in eine Höhe von +20,50 m errichtet, der neuen Abstellebene für die für die Bunkerbewirtschaftung notwendigen Krangreifer. Die Ebene wurde mittels Hohlkammerdielen aus Spannbeton ausgeführt.

      Erweiterung Wasseraufbereitung
      Für die Erweiterung der Wasseraufbereitung wurde das Dach des Gebäudes angehoben sowie ein neuer Anbau für die Aufnahme der Brauchwasseraufbereitung realisiert. Zusätzlich erfolgte der Neubau eines Stahlbetonbehälters (Accelator).

      Erweiterung des Kesselhauses
      Im Zuge der Modernisierung des Kraftwerks wurde die Kapazität des Kraftwerkes durch den Austausch des Kessels 1 um 30 % erhöht. Im Zusammenhang mit dem Kesselaustausch bei laufendem Betrieb der anderen 3 Linien wurden sowohl Ingenieurleistungen für den Rückbau des Kessels als auch für die Tragwerkverstärkung und die zukünftige Einhausung des deutlich größeren Kessels unter Einbeziehung der Bestandbauten erforderlich.

      Neubau eines Maschinenhauses und Luko
      Die weitere Kapazitätserweiterung im Verbrennungsbereich der Anlage sowie die effektivere Ausnutzung der Dampferzeugung führten unweigerlich zu dem Bedarf einer größeren Turbine und der damit verbundenen Peripheriebauwerke. Das neue Maschinenhaus mit angegliedertem Schaltanlagengebäude (b x l x h =30 x 30 x 21m) sowie die lastabtragende Unterkonstruktion für den Luftkondensator (b x l = 36 x 24m) planten wir von Grund auf in engster Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber.

      Austausch Kessel 4
      Der Austausch des Kessel 4 war ähnlich dem bereits realisierten Projekt an Kessel 1, beinhaltete jedoch zusätzlich die Errichtung eines neuen Stahlbeton-Treppenturmes sowie einer neuen Zufahrtssituation zum Kesselhaus.


      Weitere Projekte im Bereich Abfallwirtschaft

       
      • 2012 - Bau einer Anlage zur Lagerung von REA-Gips aus den Kraftwerken in Bremen auf dem Gelände der Rhenus Weserport, Terminal 4
      • 2011 - MHKW Ludwigshafen, Machbarkeitsstudie "Fit für die Zukunft"
      • 2011 - MHKW Bremen, Bau einer Anlage zur Klärschlammverbrennung
      • 2010 - MVV Plymouth, Ausschreibung für einen General-Bauunternehmer
      • 2010 - IHKW Brunsbüttel, Erstellung eines Änderungs-Genehmigungsantrages
      • 2009 - MHKW Leverkusen, Errichtung einer Vorschaltanlage
      • 2009 - Kehrichtheizkraftwerk St.Gallen, Erarbeitung eines Logistischen Konzeptes
      • 2009 - swb Bremen, Erweiterung des Werkstattgebäudes
      • 2008 - AVEA Leverkusen, Erarbeitung eines Masterplans
      • 2008 - AVEA Leverkusen, Realisierung Turbine 3
      • 2007 - Elsterberg, Vorplanung für ein Ersatzbrennstoff-Heizkraftwerk an der hohen Uferböschung der "Weißen Elster"
      • 2007 - Nehlsen Stavenhagen, Variantenuntersuchung für eine zweite Kessellinie
      • 2007 - HKW Demmin, Änderungs-Genehmigungsantrag für die Erweiterung des Brennstoff-Portfolios
      • 2006 - swb Bremen, Neubau eines Werkstattgebäudes mit Lager und Büroräumen
      • 2006 - Leppersdorf, Vorplanung eines Ersatzbrennstoff-Heizkraftwerkes
      Entwurf für das HKW Elsterberg
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